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Dr. Barbara Hellfritz

Literatur

Literatur

1. Essenzen

Die innere und äußere Anwendung von Pflanzen, Blüten oder Baumteilen, die aus ihnen gewonnenen Extrakte und ihre heilenden Energien sind seit Menschengedenken in allen Kulturen der Erde bekannt.

Zum Beispiel erkannten die Aborigines schon vor langer Zeit die vitalisierende Kraft von Blüten. So verspeisen sie entweder die Blüte nach voller Entfaltung in der Sonne oder sogar die ganze Pflanze. Dies ermöglicht einerseits die Aufnahme der gespeicherten Energie, andererseits die Aufnahme des Nährwertes der Pflanze. Oft wird dies mit einem Ritual verbunden.

Auch in vielen anderen alten Kulturen wurden Essenzen verschiedenster Art von jeher zum Heilen eingesetzt, bei uns sind sie aber in Vergessenheit geraten. Lange Zeit wurde ihr Potential zu heilen nicht erkannt oder übersehen, bis der englische Arzt Dr. Edward Bach (1886-1936) Anfang des 20. Jahrhunderts Blütenessenzen „wieder entdeckte“. Nach seinem Tod verschwand diese Therapiemöglichkeit wieder und wurde in den 70er Jahren erst von W. von Rohr und danach von der Heilpraktikerin Mechthild Scheffer erneut ins allgemeine Bewusstsein gebracht. Heutzutage findet sich sogar in englischen Notfallambulanzen Dr. Bachs Rescue Remedy im Erste-Hilfe-Koffer, weil diese Blütenessenz sofortige Hilfe bei Schock bringt.

n der Zwischenzeit ist eine Vielfalt „neuer“ Essenzen auf dem Markt, z.B. australische Buschblüten, Evolutionary Essences, Urcea-Karde und viele andere.

Heilende Schwingungen von Essenzen

Um etwas mehr von der Wirkungsweise der heilenden Schwingungen/Vibrationen der Essenzen verstehen zu können, muss man sich kurz mit den Aussagen der Quantenphysik vertraut machen. Es wird dabei heutzutage allgemein anerkannt, das alles in diesem Universum, sei es tote oder lebendige Materie, Energie ist und eine spezifische Schwingung hat. Alles Leben besteht nur, weil es von dieser Lebensenergie durchdrungen ist. Die Japaner nennen diese Energie „Ki“, die Chinesen „Qi“ und die Inder „Prana“. Diese Völker haben ihre jeweiligen Heilkonzepte auf der Harmonisierung von Körper, Geist und Seele aufgebaut. Yoga, Tai Chi/Qi Gong, Akupunktur, Homöopathie, Meditation und auch die Kinesiologie arbeiten nach diesem Prinzip.

Aus Blüten oder anderen Pflanzenteilen hergestellte Essenzen heilen auf der Energieebene. Dies gilt auch für Essenzen von „toter“ Materie, wie zu Beispiel Steine oder Orten. Sie alle sind Träger der Informationen und Energien der Pflanze, des Ortes etc. und ihrer Umwelt. Diese Information kann in Wasser gespeichert und dann mit Alkohol fixiert werden. Jede Pflanze, jeder Baum, Stein oder Ort hat seine ganz spezifischen Merkmale. Es sind zwei verschiedene Informationen vorhanden, die der Pflanze und die ihrer Umgebung. Diese Essenzen gehören einer bestimmten Richtung des Energieheilens an, der Schwingungsmedizin. Ihre spezielle Form des Heilens wird allgemein als Medizin der Zukunft angesehen.

Alles hat bzw. ist eine Energie, die mit einer spezifischen Frequenz schwingt. Die Schwingungsmedizin macht sich diese Frequenzen, sei es als Essenzen, Töne, Farben oder magnetische Felder zunutze, um unseren Körper positiv zu beeinflussen und wieder eine Balance herzustellen. Auch jede einzelne unserer Körperzellen hat eine Eigenschwingung. Das Zusammenspiel all dieser Frequenzen erzeugt unser Energiefeld, unsere Aura. Schwingen alle unsere Zellen im Körper im Gleichklang, sind wir gesund, gibt es Dissonanzen oder Disharmonien, sind wir krank.

Es ist besonders wichtig, darauf hinzuweisen, dass unsere Gedanken und Gefühle ebenfalls eine eigene Energie mit spezifischen Frequenzen besitzen. Stehen wir zum Beispiel unter Dauerstress oder haben Schmerzen, entstehen Energieblockaden, die über einen längeren Zeitraum bestehend, Krankheiten verursachen können. Positive Gedanken alleine können Gesundheit schaffen, sind sie negativ, können sie Ursache für Krankheit oder Tod sein.

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2. Geistiges Heilen

Historischer Überblick

Zu den ältesten Methoden des Heilens, das den Menschen schon seit allen Zeiten zur Verfügung stand, gehört das geistige Heilen.

Es hatte und hat in vielen verschiedenen Traditionen auf dieser Welt einen festen Platz. Auch in der heutigen Zeit ergänzt das geistige Heilen in vielen Ländern die diagnostischen und therapeutischen Methoden der klassischen Schulmedizin. Gerade in westlichen Ländern stößt die Hightech-Medizin immer wieder an ihre Grenzen.

Es gibt zunehmend Patienten, die als austherapiert gelten. Gerade in diesen Fällen wird der Ruf nach einer „ganzheitlichen Medizin“ laut. Erst dann wird uns eigentlich wieder bewusst, dass Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden und auch als solche behandelt werden muss. Geschieht dies nicht und wird nur der Körper behandelt, können viele der inneren Blockaden und Ängste in der Schicht des Körpers als Krankheiten ihren Ausdruck finden. Gerade bei chronisch Kranken zeigt sich immer wieder, das energetische Behandlungsmethoden die Selbstheilungskräfte zu aktivieren vermögen, wozu ein Patient mit langer Leidenszeit oft alleine nicht mehr in der Lage ist.

Wirkungsprinzipien Geistiger Heilweisen

Geistiger Heilung liegt die Erfahrung zugrunde, dass es eine Kraft gibt, mit deren Hilfe Heilungsprozesse in Gang gesetzt werden können. Für diese Kraft gibt es eine Vielzahl von Namen: u. a. höchste Ouelle, höchste Ebene, Schöpfer, Gott, Universum, höheres Bewusstsein, Licht, Energie, spirituelle Führung, höchstes kreatives Bewusstsein von allem was ist, Schöpfer von allem was ist, Liebe. Diese Kraft ist für jeden Menschen erfahrbar und ist während einer Behandlung immer deutlich spürbar.

Jeder Mensch steht mit dieser Heilkraft in Verbindung und kann mit etwas Übung an sich selbst geistige Heilung praktizieren. Die verbreiteste Art ist jedoch, dies in Begleitung eines Therapeuten zu tun.

Die bekannteste und älteste Form ist die des Handauflegens, so wie es jede Mutter instinktiv macht, wenn sich ihr Kind verletzt hat.

Die Naturwissenschaft kann diese Kraft noch nicht in allen Einzelheiten erklären. In medizinischen Kreisen spricht man von energetischer- oder Schwingungsmedizin oder auch spiritueller Medizin oder spiritueller Psychotherapie.

Die bisherigen Erkenntnisse stammen aus dem Gebiet der Quantenphysik. Der Biophysiker Fritz-Albert Popp wies nach, dass die Zellen aller Lebewesen kontinuierlich Licht abgeben, er nannte dies „Biophotonenstrahlung“. Dieses Licht wird auch als kohärentes Licht bezeichnet und eignet sich besonders gut zur Informationsübertragung, da es ähnlich wie das Licht eines Laserstrahles eine hohe Ordnung besitzt. Dieses Licht wird nach Meinung von Wissenschaftlern als in allen Zellen vorhanden angesehen und dann insgesamt als den Organismus betreffend als dessen Energiefeld. Man kann daher Biophotonen als eine Art Mittler zwischen Materie und Geist sehen. Licht ist einerseits sinnlich fassbar und physikalisch messbar, und andererseits reicht es in den Bereich der feinstofflichen bis seelisch-geistigen Dimension. Dies wird auch heutzutage von der quantenoptischen Physik so gesehen.

Zusammenfassend kann man bisher festhalten, dass wir Photonen aussenden und die von anderen Lebewesen empfangen und aufnehmen können, dass heißt, es wird Information weitergeben. Es wäre daher denkbar und gleichzeitig ein Modell der Erklärung geistiger Heilweisen, das so Informationen mit dem Licht weitergegeben werden, die das Licht in den kranken Zellen des Empfängers zu korrigieren vermögen.

Anwendung und Voraussetzung bei geistiger Heilung

Wie und ob geistige Heilung bei einem Menschen hilft, hängt davon ab, in welchem Maße sich jemand bewusst oder unbewusst den Heilkräften öffnet.

Geistige Heilung ersetzt nicht die üblichen schulmedizinischen Diagnosen und Therapieverfahren, sondern ist eine wertvolle komplementäre Therapieform.

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3. Grundprinzipien der Selbstheilungskräfte und neue damit verbundene Erkenntnisse der Psychoneuroimmunolgie

In der seriösen naturheilkundlichen Theorie und Praxis wird das Wirken der Selbstheilungskräfte sowie deren Förderung und Lenkung als Grundlage angesehen.

Mit diesem Ansatz steht die Naturheilkunde in absolutem Kontrast zur Hightech-Medizin unserer Tage.

Die moderne Medizin und ihre Anhänger misstrauen daher den Selbstheilungskräften. Es gibt einen Bewertungsmaßstab, den Doppelblindversuch, nachdem in der heutigen Medizin über Erfolg oder Misserfolg von Therapien entschieden wird. Wird dieser nun auch als Bewertungsmaßstab für die Naturheilkunde angewandt, so wird versucht, die Eigenkräfte des Organismus systematisch (statistisch) zu eliminieren, und zwar als unerwünschte Störfaktoren bei der Bewertung des äußeren medizinischen Eingreifens. Das heißt im Klartext: Man möchte damit die Wirkung des eigenen Eingreifens in die Krankheits- und Heilungsabläufe wissenschaftlich korrekt, also ohne Störung durch subjektive und natürliche Heilungsvorgänge, objektiv eindeutig darstellen.

In den letzten Jahrzehnten haben die eindrucksvollen Erfolge der Medizin, vor allem bei akuten Erkrankungen oder bei spektakulären chirurgischen Eingriffen (Transplantation von Organen oder Gliedmaßen) zu einer gewissen Herabsetzung/Nichtachtung der Naturheilkunde und somit auch der Selbstheilungskräfte geführt.
So könnte man vermuten, dass die Naturheilkunde in den letzten Jahrzehnten ins Hintertreffen geraten sei.

Es scheint aber eher so zu sein, dass die invasive Medizin selbst nun in die Krise geraten ist:
Man kann die Krise auf zwei Ebenen sehen, einerseits subjektiv die widerwillige Akzeptanz vieler Patienten und andererseits die objektive ökonomische Seite der ständig zunehmenden Kosten bzw. deren Unbezahlbarkeit in einer materiell überreichen Gesellschaft.

Letztlich ist die Krise der Hightech-Medizin ebenso tief wie die Krise der heutigen Gesellschaft: Sie hat ihre Grundlagen und Wurzeln vergessen.
Man kann es so ausdrücken, dass die Grundlagen der modernen Gesellschaft die humane Kultur war, so wie es einmal die Naturheilkunde für die moderne Medizin war. So gesehen wird die Besinnung in der gegenwärtigen Krise der Menschheit auf die natürlichen Selbstheilungskräfte gerade jetzt wieder sehr wichtig.

Nach jahrelanger Vernachlässigung der natürlichen Selbstheilungskräfte hat sich seit einiger Zeit eine neue Forschungsrichtung , die Psychoneuroimmunologie etabliert, die mit analytischen Methoden beginnt, altes Wissen des Heilens zu bestätigen.
Spätestens mit dem Auftreten von Aids und der Problematik der bisherigen Therapiemöglichkeiten wurde die Bedeutung des Immunsystems überdeutlich. Selbst potente Antibiotika und Chemotherapien können die Zerstörung immunkompetenter Lymphzellen durch das Aidsvirus nicht ersetzen, da die Erkrankten meistens an Tumoren oder Infektionen versterben. Das heißt mit anderen Worten, dass es für das Immunsystem, die Selbstheilungskräfte keinen äußeren adäquaten Ersatz gibt. Umgekehrt ist es allerdings auch so, dass auch die natürlichen Selbstheilungskräfte ihre natürlichen Grenzen haben, wenn zum Beispiel der jahrelange Missbrauch von Antibiotika bei banalen Infekten zum Tragen kommt, dass heißt, das Immunsystem ist dann aus Mangel an „Training“ geschwächt. Auch ist unsere chemie- und technikgeprägte Umwelt nicht optimal für das Immunsystem und scheint es in seiner Orientierung zu beeinflussen. So finden sich seit einiger Zeit vermehrt Unterfunktionen des Immunsystems (Anfälligkeit für Infektionen und Tumorerkrankungen) oder auch Überfunktionen (Allergien und Autoimmunkrankheiten).

Die Psychoneuroimmunologie ist zu der Erkenntnis gekommen, dass Immunstörungen nicht alleine auf körperlicher Ebene entstehen. Das Immunsystem wird auch entscheidend vom Empfinden, Fühlen und Denken beeinflusst. Es wird geschwächt von Depressionen, Versagensängsten oder auch Einsamkeit. Seine Funktion wird hingegen von Lebensfreude, Gelassenheit, Fröhlichkeit und Liebe gefördert. Einseitiger übermäßig selbstbezogener Egoismus scheint zu Überreaktionen und Autoimmunerkrankungen zu führen.

Gerade diese Verknüpfung von subjektiven Qualitäten wie Fröhlichkeit, Liebe, Neid mit objektivierbaren körperlichen Funktionen stößt die Anhänger der statistischen Bewertungsmethoden ab.
Tatsache ist jedoch, dass die Verknüpfung von Empfinden und Denken mit dem Immunsystem eine nüchterne objektive Realität ist. Genau dies kann die Psychoneuroimmunologie mit analytischen Methoden heutzutage darstellen und die seit langem vermuteten und erfahrenen Beziehungen zwischen Seelenleben und Selbstheilungskräften nun wissenschaftlich „gesellschaftsfähig“ machen.

Somit erhält die alte naturheilkundliche Lehre von den Selbstheilungskräften des Organismus, vermittelt durch das Immunsystem, eine aktuelle Bestätigung und Erweiterung. Konkret heißt dies, dass die Fähigkeit zur Selbstheilung und vor allem zur Gesunderhaltung ein aktives, kompetentes Immunsystem erfordert.
Ist jedoch das Immunsystem geschwächt, können Tumor- oder Infektionskrankheiten entstehen. Durch eine Überreaktion des Immunsystems andererseits kann es zu Autoimmunerkrankungen (das Immunsystem greift das Selbst, den eigenen Körper an) kommen. Autoimmunerkrankungen sind zum Beispiel Allergien, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, einige Rheumaformen, d. h sie können in Organsystemen oder Organen auftreten.

Um einen Mittelweg zwischen zuviel und zuwenig Reaktion zu finden, braucht das Immunsystem eine Art ‚Betriebsanleitung’, bestehend aus Regulation und Moderation. Bekannt ist, dass ein Teil der Regulation auf der Ebene des Immunsystems selber stattfindet, so zum Beispiel durch ein Gleichgewicht von Helfer- und Suppressorzellen (T4/T8- Lymphozyten). Gleichzeitig sind diese aktivierenden, bzw. dämpfenden Zellsysteme vielfältig mit anderen Zellsystemen (Killerzellen, B-Lymphozyten, Makrophagen) vernetzt. Ein reger Informationsaustausch erfolgt zwischen diesen Zellsystemen mittels Botenstoffen (Interleukinen, Zytokinen). Diese Botenstoffe sind Eiweiße (Peptide) und werden von immunologisch aktiven Zellen selber im Körper gebildet. Man kann sagen, die Zytokine bilden Wörter mit Ausrufezeichen, wie: Stop! , lass los! , nichts tun!....mit diesen ‚Befehlen’ verständigen sich die immunkompetenten Zellen untereinander.

Die Wortbefehle sind, im Immunsystem zunächst isoliert, unmittelbar funktionsorientiert. Es ist wie bei jeder anderen Kommunikation auch, einen übergeordneten Sinn ergibt erst die Verknüpfung einzelner Worte zu Sätzen, die dann letztlich eine Sprache ausmachen. Erst die Sprache, nicht das Wort macht Sinn. Eine Sprachentwicklung ist am Sinn orientiert und bedarf der Worte.

Ähnlich kann man sich die Regulation des Immunsystems vorstellen, wobei es durch Verknüpfungen von Zellworten zu Sätzen kommt, nämlich zu ganzkörperlichem bzw. ganzheitlichem Sinn. Diese Verknüpfung von Zellfunktionen zu ganzkörperlichen integrierten Reaktionen erfolgt durch Pläne aus dem Gehirn, vor allem aus dem Hypothalamus. Auf diese wirken die gefühlsbestimmten Impulse aus dem limbischen System ein. Das limbische System ist das Zentrum für die Verarbeitung von Emotionen wie Freude, Lust, Unzufriedenheit, Angst, Wut, etc.

Auch im Zentralnervensystem werden Informationen durch Botenstoffe, die Neurotransmitter, wie Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin und Gammaaminobuttersäure, übertragen. Diese Neurotransmitter sind gewissermaßen die‚Worte’ der Nervenzellen. Aus ihrer Sequenz werden sozusagen ‚Sätze’ geformt: Verhaltensmuster.

Es können allerdings auch die Botenstoffe des Gehirns Informationen an das Immunsystem übermitteln. Dafür besitzt das Immunsystem Rezeptoren für Neurotransmitter (vergleichbar Ohren für die Botschaften), andererseits kann das Gehirn auch die Botschaften der Zytokinine aus dem Immunsystem ‚hören’. Das heißt, das Zentralnervensystem und das Immunsystem sind auf verschiedenen Ebenen vielfach miteinander vernetzt. Es findet nicht nur ein Austausch von Informationen statt, sondern es kann auch die Intensität der Botschaften modifiziert werden, als das ,Ohr’ gedämpft oder verschärft werden. Bisher sind noch nicht alle vielfältigen Wechselwirkungen dieses Informationsaustausches erforscht und man kann daher bisher auch wenig über die Möglichkeiten zur gesunden Förderung dieser mannigfaltigen Netzwerke sagen. Es bleibt nicht nur schöne Theorie. Alleine schon das Wissen um die Vernetzung mit Regelkreisen zwischen Gehirn und Immunsystem bzw. zwischen Denken, Fühlen und Selbstheilung schafft einerseits ein erweitertes Wissen um die Selbstheilungskräfte andererseits auch ein anderes (Selbst-) Bewusstsein. Dieses neue Wissen warnt vor ständigen, einseitigen, massiven Eingriffen in die Regelkreise. Auf der anderen Seite ist dieses Wissen eine Bestätigung für die Vorzüge von Naturheilverfahren, da diese mit körpervertrauten Mitteln körpervertraute Regelkreise ansprechen und auch oft emotional gut akzeptiert werden.
Diese bisherigen Grundlagenkenntnisse aus der Psychoneuroimmunologie können heutzutage ihre konkrete Anwendung mittels des Stresskonzeptes von Seyle finden.
Dieses Konzept besagt, dass alles Ungewohnte, also jeder Stress, ob angenehm oder unangenehm, im Gesamtorganismus zunächst eine kurzfristige Alarmreaktion auslöst.
Der Organismus versucht mit dieser ‚Belastung’ folgendermaßen fertig zu werden:

- er erkennt der Situation eine Bedeutung zu
-
er ruft Handlungsabläufe / Programme ab.

Während dieser kurzfristigen Alarmreaktionen werden die Immunfunktionen u.a. durch Adrenalin gedämpft. Durch die Belastung während des Alarms können- abhängig von veranlagungsbedingten individuellen Reaktionsmustern und Umweltbedingungen- zwei sehr unterschiedliche Verhalten ausgelöst werden.
- Flucht-Kampf - Reaktion (sympathikus bzw angstgeprägt) oder
-
Rückzugs-Erhaltungs-Reaktion (parasympatikus bzw. depressionsgeprägt).

Gelingt dieser Ausgleich nicht, kommt es zur vegetativen Dauerspannung, die Folgeerkrankungen verursachen kann, bei einseitig sympatikusbetonter Reaktion: Migräne, Herzangstsyndrom, Bluthochdruck, Neurodermitis. Bei einseitiger parasympathikusbetonter Reaktion kommt es zu folgenden Erkrankungen: Allergien, Zwölffingerdarmgeschwür, Asthma. Wichtig zu wissen ist, dass bei jeder Einseitigkeit Immunstörungen auftreten können.

Im Krankheitsverlauf kann es zu einen Hin - und Herschwingen zwischen einseitigen Reaktionen kommen (Angst/ Depression, Kampf / Flucht etc). In diesen Fällen ist es notwendig nach dem Ursprungsmuster zu suchen, um die richtige Grundtherapie einleiten zu können. Die Situation lässt sich nicht ausgleichen, wenn Abwehr (neurotisches Muster) oder ein Fehlen von Erkennungsprogrammen vorliegt. Kann diese Bewältigung oder Adaptation nicht stattfinden, kann es zu Krankheiten kommen.

Gelingt die oben geschilderte Bewältigung nicht, so geht die ‚ Adaptation’ in eine Erschöpfungsphase über in der die oben genannten Erkrankungen auftauchen können. Parallel dazu werden alte ‚krankhafte’ Verhaltensmuster wie Angst, Vermeidung, Depression, Rückzug oder Zwangsverhaltensweisen reaktiviert oder verstärkt. So wird dann ein krankmachender Teufelskreis in Gang gesetzt, da die gestörten Heilungskräfte aus dem Immunsystem destabilisierend von der körperlichen Ebene aus auf das Fühlen und Denken zurückwirken.

Es ist verlockend diesen Teufelskreis krankhafter Verstrickungen mit einem tiefgehenden Schnitt ein für alle mal zu zertrennen.

Dies ist jedoch nicht für jedermann anwendbar, denn es bedeutet eine grundlegende Neuorientierung, die nur aus dem Bewusstsein heraus bei noch genügend vorhandener Ich-Stärke durchgeführt werden kann.
Daher ist es ansonsten sinnvoll in kleinen Schritten vorwärts zu gehen, also ,neu laufen lernen’. Dies kann folgendermaßen geschehen und es erscheint sinnvoll, dabei therapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen:

- Bewusstmachung der eigenen Reaktionsmuster
-
Veränderung von Belastungen, besser noch Entwicklung neuartiger individueller detaillierter Programme zur Bewältigung. Bewusstes Abschiednehmen von krankmachenden Mustern.
-
Auf körperlicher Ebene durch individuell dosierte kleine Reize verschiedenster Art:

Nahrungsergänzung: Zufuhr von Mineralien, Vitaminen, Antioxidantien
Bewegungstherapie
: z.B. Qi gong , Tai chi, Yoga,
Atemtherapie
Therapie mit Essenzen
: z.B.Bachblüten, Essenzen mit bestimmten Schwingungsmustern
Therapie mit Heilpflanzen
: z. B. Tausendgüldenkraut, Artischockensaft, Ecchinaceasaft (immunmodulierend), Johanniskraut (neurovegetative Regulation), Ginseng( adaptogen)
Ausleitende Therapie
: Heißwasser trinken
Natur
: Licht , Luft, Wärme Kälte
Rohkosttherapie
Sanfte Körpertherapien
: z.B. Craniosacraltherapie, Faszientherapien

Hiermit können die wichtigsten Grundlagen für die Heilung gelegt werden.

Um es noch einmal deutlich zu sagen: Die bisherigen Ergebnisse der Psychoneuroimmunologie belegen die enge Beziehung zwischen Immunsystem und Zentralnervensystem, zwischen Fühlen- Denken und den Selbstheilungskräften. Diese engen Beziehungen können sich krankmachend oder kranheitsverstärkend oder aber auch heilend auswirken.
Es ist die Eigenverantwortung eines jeden für sich selbst die lebensrichtige Orientierung zu wählen und zu fördern.

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Artikel

1.

Essenzen

 

2.

Geistiges Heilen

 

3.

Grundprinzipien der Selbstheilungskräfte und neue damit verbundene Erkenntnisse der Psychoneuroimmunolgie

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Literaturliste

Biofeedback / Neurofeedback

Springer Sally P., Georg Deutsch: Linkes Rechtes Gehirn, ISBN: 3-86025-154-6
Rief W., Birbaumer N
.: Biofeedback, Schattauer Verlag, ISBN:3-211291911
Pirker-Binder J
.: Biofeedback in der Praxis, Band 1: Kinder,Band 2: Erwachsene, ISBN: 3211291903 und 3211291911
Green Elmer und Ellen
: Biofeeedback, AuerVerlag, ISBN 3-7626 0714-1

Craniosacraltherapie

Milne Hugh: Aus der Mitte des Herzens lauschen, Band 1 und 2, Vianova-Verlag,
ISBN: 3-928632 54-X und 3-928632-62-0

Agustoni D
.: Craniosacralrhythmus, Irisana Verlag, ISBN: 3-89631-278-2
Liem T
.: Kraniosakrale Osteopathie, Hippokrates Verlag, ISBN: 3-7773-1367-X

Kinesiologie

Klinghardt D., Lehrbuch der Psycho-Kinesiologie, Ein neuer Weg in der Psychosomatischen Medizin, INK Verlag,
ISBN: 3980897206

Dobler G
.: Kinesiologie Grundlagen Praxis Therapieschemata, Urban u. Fischer Verlag, ISBN: 3-437-55500-6
Garten H
.: Lehrbuch der Applied Kinesiology, Urban u. Fischer Verlag, ISBN: 3-437-56850-7

Komplementäre Medizin

Abend, Matt Galan, Das doppelte Ich, Eine authentischen Lebensgeschichte, die den dauernden Machtkampf der beiden Ebenen des Menschen aus begrenzter, körperlicher Materie und unbegrenztem Geist dokumentiert,
ISBN-13: 978-3-86616-029-3, ISBN-10: 3-86616-029-1

Bischof,
Marco, Das Licht in unseren Zellen, ISBN 3-86150-095-7
Bittscheidt, Wolfgang, Dr. med., Geistiges Heilen, Energetische Heilkunst - Aus meiner Praxis als Arzt und Heiler,
IBSN 978-3-426-66587-9

Bösch,
Jakob, PD Dr. med., Spirituelles Heilen und Schulmedizin, Eine Wissenschaft am Neuanfang,
ISBN 3-03800-281-X

Bösch
, Jacob, Versöhnen und Heilen, Spiritualität, Wissenschaft und Wirtschaft im Einklang, IBSN 978-3-03800-386
Braden,
Gregg, Im Einklang mit der göttlichen Matrix, Wie wir mit allem verbunden sind, ISBN 978-3-86728-021-1
Doidge
, Norman, Neustart im Kopf, Wie sich unser Gehirn selbst repariert, ISBN 978-3-593-38534-1
Emoto
, Masuru, Die Botschaft des Wassers, 1, ISBN-10: 9329512211, ISBN-13: 978 3229512212
Faulstich
, Joachim, Das Heilende Bewusstsein, Wunder und Hoffnung an den Grenzen der Medizin,
ISBN 978-3-426-66557-2

Jenner
, Otmar, Spirituelle Medizin, Heilen mit der Kraft des Geistes, ISBN 3-499-62030-8
Lipton,
Bruce H. Ph.D., Intelligente Zellen, Wie Erfahrungen unsere Gene steuern, ISBN- 10: 3-936862-88-5, ISBN-13: 978-3-936862-88-1
McTaggart
, Lynne, Das Nullpunktfeld, Auf der Suche nach der kosmischen Ur-Energie, ISBN 3-442-30831-3
Niemz
, Markolf, H., Lucy mit C, Mit der Lichtgeschwindigkeit ins Jenseits, Leben nach dem Tod, Neue wissenschaftliche Indizien, ISBN-10: 38333437391, ISBN-13: 9783833433797
Scheffer
, Mechthild, Bach-Blütentherapie, Theorie und Praxis, Ein Standardwerk mit den ausführlichen Blütenbeschreibungen, ISBN 3-548-74122-3
Schwartz
, Gary E.R., Russek, Linda G. S., Alles Erinnert, Wie zwei Wissenschaftler ein universelles, lebendiges und interaktives Gedächtnis entdecken. ISBN 3-932098-88-9
Stibal,
Vianna, Thetahealing, ISBN 0-9671754-2-9
Von Lüpke
, Geseko, Altes Wissen für eine neue Zeit, Gespräche mit Heilern und Schamanen des 21. Jahrhunderts,
ISBN 978-3-46634526-7

Manuelle Medizin und Osteopathie

Biedermann H.: Manuelle Medizin bei Kindern, Urban und Fischer Verlag, ISBN: 3-437-47116-3
Hülse, Neuhuber, Wolff
: Die obere Halswirbelsäule, Springer Verlag, ISBN: 3-540-25605-9
Dvorak/ Dvorak
: Manuelle Medizin Diagnostik Thieme Verlag, ISBN 3-13-624604-7
Claussen
C.-F.: Das HWS - Schleudertrauma – moderne medizinische Erkenntnisse, UNI-MED Verlag,
ISBN: 3-89599-442-1

Graf M., Grill C., Wedig H.-D
.: Beschleunigungsverletzung der Halswirbelsäule > HWS – Schleudertrauma < , Steinkopff Verlag, ISBN:978-3-7985-1837-7
Schmidt H.
( Hrsg), Senn J. (Hrsg ): Schleudertrauma –neuester Stand: Medizin, Biomechanik, Recht und Case Management, ISBN ( Buchhandel ): 3-033-00172-6
Ernst A., Meyer-Holz J., Weller
E.: Manuelle Medizin an der Halswirbelsäule, Thieme Verlag, ISBN 3-13-111341-3
Lewit
K.: Manuelle Medizin, Johann Ambrosius Barth Verlag, ISBN: 3-335-00455-8
Peterson Kendall
F. / Kendall McCreary E.: Muskeln Funktionen und Test; G. Fischer Verlag, ISBN:3-437-00524-3
Kuklinski
B.: Das HWS-Trauma, Ursachen, Diagnose und Therapie, Aurum Verlag, ISBN:3-89901-068-X
Naumann
H.-D.: Manuelle Medizin, Springer Verlag, ISBN: 3-540-00461-0
Liem
Torsten / Tsolodimos Christine: Osteopathie, Die sanfte Lösung von Blockaden, Irisana Verlag,
ISBN: 3-7205-2123-0

Greenman
Philip E.: Lehrbuch der osteopathischen Medizin, Haug-Verlag, ISBN:3-8304-7207-2
De Coster
M., Pollaris A.: Viszerale Osteopathie, Hippokrates Verlag, ISBN: 3-7773-1448 X
Paoletti
S.: Faszien, Urban und Fischer Verlag, ISBN: 3-437-56100-6

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